Zum Jahresanfang am Ende

Die letzten zwei Wochen, die ich nicht geschrieben habe, habe ich dazu genutzt, mein Leben in einen der schlimmsten Zustände zu versetzen, in dem es seit langem war. Unglückliche Handlungen und Umstände haben dazu geführt, dass ich einige Menschen vor den Kopf gestoßen habe und ihr Bild von mir sich radikal verändert hat, zum Negativen. Ich habe von dem Menschen, der mir in den letzten zwei Jahren lebensübergreifend gesehen am meisten bedeutet hat, etwas Unschönes erfahren, was mich tief verletzt hat. Eine Aussage, die sein bester Freund mir gegenüber wiederholt hat. Am 24. Dezember. Eine Nachricht von jemanden, von dem ich dachte, uns könnte mal Tieferes verbinden, kommt seit fünf Tagen nicht und wird es auch nicht mehr. Ich trainiere, als sei ich besessen, einfach nur, um meinen Körper so zu erschöpfen, dass ich nicht mehr denken muss, aber es funktioniert nicht. Stattdessen habe ich manchmal Angst, dass ich jeden Moment tot umkippe, weil mein Herz so rast oder mein Blick sich auf einmal verdreht und ich fast das Bewusstsein verliere. Für impulsive Menschen scheint in dieser Welt kein Platz zu sein. Ich möchte noch weiterleben, aber manchmal frage ich mich, wie lang ich die Konfrontation mit dem Geschehenen noch aushalte. Euch geht es besser, hoffe ich. Auf ein glückliches neues Jahr für euch und ein Jahr ohne Liebe, Verletzungen und hoffnungsvolle Gedanken für mich. Darauf. Machts besser. <3 Ana Caro

1.1.14 13:44

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Prinz (1.1.14 14:01)
Das tut weh. Aber jetzt bis zum Umfallen trainieren ist auch nicht die Lösung, weil man schnell in ein Übertraining gerät und nur noch müde und schlapp durch die Welt läuft. Erfreu dich an den schönen Stunden, die diese Beziehung dir geschenkt hat und schließe langsam ab. Das Abschließen ist mit Trauer verbunden, ist Trauerarbeit, aber heute gibt es kaum mehr den Partner für ein ganzes Leben. Es sind immer nur Lebensabschnittspartner und irgendwann ist die Beziehung dann im Eimer. Ich wünsch mir auch nen Menschen, der für immer bei mir bleibt, für immeer zu mir steht, für immer und über den Tod hinaus, aber ich bin ja auch ein hoffnungsloser Träumer und Romantiker und das Leben belehrt mich auch ständig eines Besseren. Ich jedenfalls wird mich jetzt noch mehr um dich kümmern, dazu sind Freunde da. Und du hast viele Freunde und jeder hält dir die offen Hand hin. Du bist nicht allein. Kopf hoch :*

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